Angst: Wie CBD und Cannabinoide helfen können

Angst kann lähmen — entweder als kurzes Beklemmungsgefühl oder als ständige Sorge, die den Alltag schwer macht. Viele suchen natürliche Alternativen neben Therapie und Medikamenten. CBD und andere Cannabinoide tauchen dabei immer wieder auf. Hier erkläre ich kurz, was hilft, welche Hinweise wichtig sind und wie du sicher anfangen kannst.

CBD wirkt nicht sofort wie ein Beruhigungsmittel, aber es kann Angstreaktionen regulieren. In einigen kleinen Studien, etwa zu sozialer Angst, reduzierte CBD deutlich die Symptome vor Situationen wie Vorträgen. Für Katzen gibt es weniger Forschung, aber Besitzer berichten oft von ruhigerem Verhalten bei Stresssituationen wie Tierarztbesuchen oder Feuerwerk. Wichtig: Erfahrungsberichte sind kein Beweis, sprechen aber für mögliche Effekte.

Wie probierst du CBD sinnvoll aus? Zuerst: Qualität zählt. Such nach Laboranalysen (COA), die den CBD‑Gehalt und die Abwesenheit von Schadstoffen nachweisen. Wähle ein Produkt ohne THC oder mit legalem Spurenanteil, wenn du Sicherheit brauchst. Bei Katzen gelten niedrigere Dosierungen als bei Menschen; frag deinen Tierarzt, bevor du startest.

Dosierung: Fang niedrig an. Für Menschen sind 5–10 mg CBD täglich ein gängiger Startpunkt, dann langsam steigern, bis du eine Wirkung spürst. Bei Katzen reichen oft wenige Milligramm. Beobachte Verhalten und Nebenwirkungen wie Appetitveränderung oder Müdigkeit. Schreibt dein Tierarzt eine Empfehlung? Umso besser.

Einnahmeweg: Öle/Tinkturen werden sublingual gegeben und wirken relativ schnell. Vapes wirken noch schneller, sind aber für Katzen ungeeignet. Edibles halten länger, brauchen aber mehr Zeit bis zur Wirkung. Für präzise Kontrolle sind Öle meist die beste Wahl.

Wechselwirkungen: CBD beeinflusst Enzyme in der Leber und kann die Wirkung anderer Medikamente verändern. Wenn du oder deine Katze Medikamente nehmen, klär das vorher mit einem Arzt oder Tierarzt. Das schützt vor unerwünschten Wirkungen.

Welche Cannabinoide noch? CBG und CBN werden zunehmend untersucht. CBN wird manchmal bei Schlafproblemen genannt, CBG bei Entzündungen und Schmerz. Die Forschung ist jung; setze nicht allein auf Versprechungen.

Kurzzeit- & Langzeitwirkung

Manche spüren Entspannung innerhalb von 30 bis 60 Minuten, besonders nach Vaping oder Sublingualgabe. Edibles brauchen länger, halten aber länger an. Langfristig berichten Anwender von weniger allgemeiner Sorge und besserem Schlaf. Notiere dir die Zeit bis zur Wirkung und passe die Dosis langsam an, statt abrupt zu erhöhen.

Tipps für Katzenbesitzer

Bei Katzen ist Geduld wichtig. Gib zuerst eine sehr kleine Menge, beobachte zwei bis drei Tage und steigere nur wenn nötig. Nutze Produkte speziell für Haustiere und vermeide Öle mit Aromastoffen. Wenn deine Katze ungewöhnlich lethargisch wird, setze das Produkt ab und kontaktiere den Tierarzt.

Teste nur ein Produkt zur Zeit und dokumentiere Wirkung, Nebenwirkungen und Zeitfenster genau.

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Lukas Hofmann 9 Juni 2024 0 Kommentare

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