Cannabisextraktion: Wie man saubere Extrakte herstellt und worauf man achten muss

Willst du wissen, wie hochwertiges Cannabisöl, Shatter oder Rosin entsteht? Hier bekommst du einfache, praktische Infos zu den gängigsten Methoden, zu Sicherheitsregeln und zu Qualitätstests. Keine langen Theorien, nur das, was du wirklich brauchst.

Beliebte Methoden auf einen Blick

CO2-Extraktion: Nutzt überkritisches CO2 als Lösungsmittel. Vorteil: sehr rein, gute Erhaltung von Terpenen. Nachteil: teure Geräte und komplexe Einstellungen. Gut für Produzenten, die auf Reinheit setzen.

Butan-Hash-Oil (BHO): Butan löst Cannabinoide und Terpene schnell. Vorteil: hoher Ertrag. Nachteil: brandgefährlich bei unsachgemäßer Handhabung und Rückstände möglich. BHO gehört in professionelle Labore mit Entgasungsstationen.

Ethanol-Extraktion: Ethanol ist ein gutes Allzweckmittel. Vorteil: gut skalierbar, relativ sicher bei korrekter Anwendung. Nachteil: kann Chlorophyll extrahieren, wenn nicht richtig gefiltert — daher oft Winterisierung und Filtration notwendig.

Rosin (druck/Hitze): Komplett lösungsmittelfrei. Du presst Blüten oder Hash mit Hitze und Druck und fängst das Öl auf. Vorteil: sicher und sauber, ideal für Heimnutzer. Nachteil: geringerer Ertrag als Lösungsmittelmethoden.

Trocken- oder Eiskarbonisierte Extrakte: Sieben oder Eis-Wasser-Hash sind solventlose Wege, um Trichome zu sammeln. Gut für einfache, natürliche Produkte.

Sicherheit & Qualität – worauf du achten musst

Gefahrensituation: Lösungsmittel wie Butan sind extrem entflammbar. Arbeite niemals in geschlossenen Räumen ohne professionelle Belüftung und geeignete Ausrüstung. Wenn du selbst extrahierst, nutze nur Methoden ohne offene Flamme (z. B. Rosin, CO2-Center in Fachbetrieben).

Reinheit prüfen: Achte auf COAs (Certificate of Analysis) vom Labor. Die Analyse zeigt Cannabinoide, Terpenprofil und Rückstände von Lösungsmitteln. Seriöse Hersteller stellen COAs offen zur Verfügung.

Terpene & Geschmack: Niedrigtemperatur-Extraktion bewahrt Terpene besser. Wenn Aroma wichtig ist, wähle CO2 oder schonende Ethanolverfahren.

Nachbearbeitung: Winterisierung entfernt Fette und Wachse. Destillation kann das Cannabinoidprofil konzentrieren. Beide Schritte verbessern Haltbarkeit und Reinheit, sind aber technisch anspruchsvoll.

Verwendung: Extrakte werden als Vape-Kartuschen, Tinkturen, Edibles oder Topicals eingesetzt. Die richtige Form hängt von Wirkung, Dosierung und persönlichen Vorlieben ab.

Kurz und praktisch: Wenn du privat experimentierst, bleib bei solventfreien Methoden wie Rosin oder Eis-Hash. Für hochwertige, reine Extrakte such dir zertifizierte Anbieter mit Laborzertifikaten. Und wenn du mit Lösungsmitteln arbeiten willst, überlasse das Profis in lizenzierten Labs.

Ist Shatter stärker als Rosin?
Heidi Becker 4 September 2023 0 Kommentare

In diesem Beitrag befasse ich mich mit der spannenden Frage, ob Shatter potenter als Rosin ist. Beide sind beliebte Formen der Cannabisextraktion, aber ihre Potenz kann stark variieren. Ich werde einen tiefen Einblick geben, wie sie hergestellt werden, und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen diskutieren. Lasst uns zusammen die aufregende Welt der Cannabisextraktionen entdecken und herausfinden, welches Produkt sich für Sie am besten eignet.

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