Gefahren des Cannabiskonsums

Viele Menschen denken bei Cannabis zuerst an Entspannung. Dabei gibt es echte Risiken, die man kennen sollte — vor allem bei starken Produkten wie Shatter, Dabbing oder neuen Cannabinoiden (HHC, THCP). Hier erkläre ich knapp, worauf du achten musst und wie du Schäden minimierst.

Hauptgefahren

Rauchen schadet der Lunge. Regelmäßiges Inhalieren von Rauch kann Bronchitis und Husten auslösen. Vaping klingt sicherer, doch minderwertige Kartuschen können Verunreinigungen enthalten (z. B. verdickende Zusätze), die akute Lungenschäden verursachen.

Hohe Potenz bringt stärkere Effekte. Konzentrat‑Produkte wie Shatter oder Dabs und neue Cannabinoide (THCP, HHC) sind oft deutlich stärker als normale Blüten. Das erhöht Angstzustände, Panikattacken und bei anfälligen Personen das Risiko für Psychosen.

Edibles wirken verzögert und lange. Wegen der verzögerten Wirkung nehmen viele zu viel. Eine Überdosis ist selten lebensgefährlich, kann aber stundenlange Übelkeit, Paranoia und Desorientierung bewirken.

Verunreinigungen und synthetische Cannabinoide sind gefährlich. Illegale oder schlecht hergestellte Produkte können Pestizide, Lösungsmittelreste oder synthetische Wirkstoffe enthalten, die akut schaden oder tödlich wirken.

Beeinträchtigung im Straßenverkehr. Schon moderate Mengen Cannabis verändern Reaktionszeit und Wahrnehmung. Fahren unter Einfluss erhöht Unfallgefahr deutlich.

Praktische Tipps zur Schadensminderung

Kenne die Quelle: Kaufe nur bei vertrauenswürdigen Anbietern mit Laboranalysen. Achte auf Angaben zu THC‑/CBD‑Gehalt und auf Reinheitstests.

„Start low, go slow“ gilt besonders bei Edibles und neuen Cannabinoiden. Beginne mit niedrigen Dosen und warte lange genug, bevor du nachnimmst (bei Edibles bis zu 2 Stunden).

Vermeide unsaubere Vapes und Dabbing ohne Erfahrung. Nutze geprüfte Geräte und keine selbstgemischten Kartuschen. Beim Dabbing ist saubere Herstellung entscheidend — hohe Temperaturen können Schadstoffe erzeugen.

Fahre nicht und bediene keine Maschinen nach Konsum. Plane Fahrten im nüchternen Zustand oder nutze alternative Transportmittel.

Bei Atemproblemen, starkem Unwohlsein oder psychotischen Symptomen sofort ärztliche Hilfe holen. Wenn du merkst, dass Konsum dein Leben oder deine Beziehungen stört, such frühzeitig Unterstützung.

Besonders für Jugendliche und Menschen mit familiärer Psychose‑Vorgeschichte: lieber ganz verzichten. Das jugendliche Gehirn ist empfindlicher gegenüber THC‑Schäden.

Kurzer Check: erkennst du hohe Potenz, unsichere Herkunft oder ungewöhnliche Wirkungen? Dann Finger weg oder nur sehr vorsichtig. Bewusster Umgang reduziert Risiken erheblich — und sorgt dafür, dass Cannabis‑Erfahrungen nicht außer Kontrolle geraten.

Was ist ein toxischer Gehalt an Cannabinoiden?
Heidi Becker 23 November 2023 0 Kommentare

In diesem Artikel werde ich erzählen, was eine toxische Menge an Cannabinoiden bedeutet. Es ist wichtig zu wissen, dass der Cannabiskonsum auch Risiken birgt. Wir werden darüber sprechen, was passiert, wenn wir zu viel einnehmen und wie sich eine Cannabinoidvergiftung äußert. Es geht darum, informiert zu sein und sich sicher zu fühlen. Begleiten Sie mich auf dieser Reise durch die weniger bekannten Aspekte des Cannabiskonsums.

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