Haustiere und CBD: Was du wirklich wissen musst

Wusstest du, dass immer mehr Tierhalter CBD bei Katzen und Hunden ausprobieren? Viele berichten von mehr Ruhe und besserem Wohlbefinden. Aber CBD ist kein Wundermittel und muss richtig eingesetzt werden. Hier erfährst du klare, praktische Tipps, damit dein Tier sicher bleibt.

Sicherheit & Dosierung

Frag zuerst deine Tierärztin oder deinen Tierarzt – besonders wenn dein Tier Medikamente nimmt. CBD kann Wechselwirkungen haben. Als Faustregel kannst du langsam anfangen: 0,2–0,5 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht einmal täglich als Startdosis. Beobachte 3–7 Tage, bevor du schrittweise auf 1–2 mg/kg erhöhen willst. Jede Katze und jeder Hund reagiert anders, also lieber vorsichtig steigern als zu schnell.

Achte auf THC-freie Produkte oder solche mit sehr geringem THC-Anteil (<0,3 %), denn THC kann für Tiere giftig sein. Kaufe nur bei Herstellern, die Laborberichte von Drittanbietern (COA) vorlegen. Diese Tests zeigen Wirkstoffgehalte und ob Schadstoffe wie Pestizide oder Lösungsmittel vorhanden sind.

Produktwahl und Anwendung

Gängige Formen: Öle/Tinkturen, Leckerlis, Kapseln. Öle sind praktisch, weil du die Dosis fein einstellen kannst. Gib das Öl direkt ins Maul oder mische es ins Futter. Leckerlis sind bequem, aber oft schwierig exakt zu dosieren. Kapseln eignen sich für Tiere, die keine Öle mögen.

Beim Kauf achte auf "vollspektrum" vs. "Isolat": Vollspektrum enthält mehrere Cannabinoide und Terpene, was manchmal besser wirkt, aber auch Spuren THC enthalten kann. Isolate sind reines CBD ohne andere Pflanzenstoffe. Für Katzen wähle Produkte mit klarer Dosierungsangabe und möglichst wenig Zusatzstoffen.

Beobachte dein Tier nach den ersten Anwendungen genau: Appetit, Verhalten, Atmung und Kot- oder Urinverhalten. Leichte Müdigkeit oder vorübergehender Durchfall können vorkommen. Bei starkem Erbrechen, Koordinationsstörungen oder anhaltenden Problemen sofort den Tierarzt kontaktieren.

Lagere CBD-Produkte kühl und dunkel. Achte auf das Verfallsdatum. Gib niemals menschliche Medikamente ohne Absprache mit dem Tierarzt – das gilt auch für CBD-Produkte, die zusätzliche Wirkstoffe enthalten.

Kurzer Tipp: Notiere Datum, Dosis und Wirkung in einem kleinen Log. So siehst du schnell, ob Anpassungen nötig sind. Und sprich offen mit deinem Tierarzt über Erfahrungen – so findet ihr gemeinsam die beste Lösung für dein Haustier.

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Lukas Hofmann 9 Juni 2024 0 Kommentare

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