Kakao gehört zu den besten Basen für selbstgemachte Edibles. Er schmeckt gut, bindet Fett und versteckt den typischen Hanf-Geschmack. Wenn du Schokolade mit CBD oder THC machen willst, ist es wichtig, auf Dosierung, Fettanteil und Temperatur zu achten. Ich zeige dir einfache, sofort anwendbare Tipps, damit das Ergebnis sicher und lecker wird.
Vor dem Einrühren: Du musst das Pflanzenmaterial decarboxylieren, damit THC oder CBD wirksam werden. Kurz: das fein zerbröselte Material bei 110–120°C für 30–40 Minuten im Ofen erhitzen. Danach in einem fetthaltigen Träger wie Kokosöl oder Butter einziehen lassen — Fett erhöht die Aufnahme von Cannabinoiden.
Für Schokolade gilt: nutze Bitterschokolade mit mindestens 50–70% Kakaoanteil. Sie hat genug Fett und intensiven Geschmack. Schmelze die Schokolade schonend (Wasserbad), rühre dann das vorinfundierte Öl unter. Achte auf niedrige Temperaturen (<45°C), sonst verlierst du Wirkstoffe und die Textur leidet.
Dosierung: Fang klein an. Bei THC-Edibles sind 2,5–5 mg für Einsteiger ein guter Startpunkt. CBD-Edibles kann man oft etwas höher dosieren, trotzdem erstmal niedrig beginnen und Wirkung abwarten. Wenn du eine ganze Tafel machst, rechne die Gesamtmenge an Cannabinoid genau aus und teile durch die Anzahl der Stücke.
Schokolade hält sich trocken und kühl am besten. Luftdicht verpackt im Kühlschrank bleibt sie mehrere Wochen stabil. Beschrifte die Packung mit Inhaltsstoffen und mg-Angaben, damit keiner versehentlich zuviel isst — besonders wichtig bei Kindern oder Haustieren.
Zum Geschmack: Kakao maskiert Hanf-Geschmack gut, aber natürliche Aromen helfen noch mehr. Füge grob gehackte Nüsse, Meersalz oder etwas Orangenabrieb hinzu. Für cremige Textur kannst du etwas Vollfett-Kokosöl ergänzen.
Wechselwirkungen: Kakao enthält Theobromin und etwas Koffein — das ist stimulierend. Bei empfindlichen Personen kann das die Wahrnehmung verändern. Wenn du Medikamente nimmst, sprich mit einer Ärztin oder Apotheker, bevor du regelmäßig edibles nutzt.
Wenn du mehr zur Wirkungsdauer wissen willst, schau dir unseren Beitrag "Wie lange hält die Wirkung von 10mg Edibles an?" an. Und wenn du unsicher bist, ob Edibles oder Extrakte besser für dich sind, hilft dir der Artikel "Unterschiede zwischen Edibles und Extrakten erklärt" weiter.
Kurz und praktisch: decarboxylieren, fetthaltig infundieren, niedrig temperieren, genau dosieren, luftdicht lagern. So klappt Kakao in Edibles sicher und lecker.
In diesem Artikel werfen wir einen umfassenderen Blick darauf, ob Schokolade als Stimulans betrachtet werden kann. Wir werden die Eigenschaften von Kakao erkunden, der Hauptzutat von Schokolade, und dessen potenzielle Wirkungen auf unseren Körper und Geist untersuchen. Es wird auch diskutiert, warum Schokolade oft fälschlicherweise mit Sativa, einer Cannabis-Art mit anregenden Effekten, assoziiert wird. Der Artikel liefert interessante Fakten und Tipps rund um den Konsum von Schokolade und deren Auswirkungen.
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