Neurotransmitter: Wie CBD & Cannabinoide das Gehirn beeinflussen

Neurotransmitter steuern Stimmung, Schlaf, Schmerz und Appetit. Cannabinoide wie CBD oder THC verändern diese Signale nicht einfach direkt – sie modulieren, also schieben die Balance eher in eine andere Richtung. Das macht die Wirkung oft subtil, aber wichtig zu verstehen, wenn du Produkte selbst nutzt oder für dein Tier wählst.

Was sind die wichtigsten Neurotransmitter?

Dopamin beeinflusst Motivation und Belohnung, Serotonin reguliert Stimmung und Schlaf, GABA bremst die Nervenzellen (beruhigend) und Glutamat macht sie aktivierender. Neben diesen gibt es die körpereigenen Endocannabinoide (Anandamid, 2‑AG), die über CB1- und CB2‑Rezeptoren auf nahezu alle anderen Botenstoffe wirken. Wenn Cannabinoide von außen hinzukommen, kann das dieses feine Gleichgewicht verschieben.

Wie wirken verschiedene Cannabinoide?

THC bindet stark an CB1-Rezeptoren im Gehirn. Das reduziert oft die Freisetzung von GABA, was indirekt Dopamin steigen lässt – das erklärt das „High“. CBD wirkt anders: Es bindet kaum an CB1, beeinflusst aber Serotoninrezeptoren (z. B. 5‑HT1A) und kann Enzyme blockieren, die Endocannabinoide abbauen. So erhöht CBD indirekt Anandamid und moduliert GABA/Glutamat. CBG zeigt in Studien eine Wirkung auf verschiedene Rezeptoren, CBN wird oft sedierend beschrieben, und neuere Stoffe wie THCP binden noch stärker an CB1 und können daher intensiver wirken. Wichtig: Viele Erkenntnisse stammen aus Tier- oder In-vitro-Studien, Humanforschung ist noch begrenzt.

Effekte sind individuell: Alter, Genetik, Medikamente und Gesundheitszustand verändern, wie stark Neurotransmitter reagieren. Wer etwa Antidepressiva nimmt, sollte vorsichtig sein — Cannabinoide können Wechselwirkungen über Leberenzyme (CYP450) haben und die Wirkung anderer Medikamente verändern.

Praktische Tipps für Sicherheit und Anwendung

Starte immer niedrig und steigere langsam („start low, go slow“). Beobachte Stimmung, Schlaf, Appetit und Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Übelkeit. Bei Haustieren: nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt und mit Produkten, die für Tiere geprüft sind. Vermeide gleichzeitigen Konsum von Alkohol oder starken Sedativa. Nutze nur labortestete Produkte ohne Verunreinigungen — besonders bei Vapes kommt es oft zu Problemen durch Zusatzstoffe.

Wenn du Veränderungen wie starke Sedierung, ungewöhnliche Aggression, Atemprobleme oder anhaltendes Erbrechen bemerkst: Absetzen und fachlichen Rat einholen. Dokumentiere Dosierung und Zeitpunkt, das hilft Ärzten oder Tierärzten beim Einschätzen.

Kurz gesagt: Cannabinoide beeinflussen Neurotransmitter auf verschiedene Wege. Das kann nützlich sein, birgt aber Risiken. Informiere dich, wähle geprüfte Produkte und sprich mit Fachleuten, wenn du unsicher bist.

Wie aktiviere ich Anandamid?
Heidi Becker 4 Oktober 2023 0 Kommentare

Hallo, ich bin gerade dabei, mehr über Anandamid zu lernen und wie ich es aktivieren kann. Ich werde Tipps und Techniken teilen, wie man diesen wichtigen Neurotransmitter aktivieren kann, der so viele Gesundheitsvorteile bietet. Begleitet mich auf meiner Reise in die Welt der Neurowissenschaften, während ich entdecke, wie man ein glücklicheres und gesünderes Leben führt. Ich freue mich darauf, meine Erkenntnisse mit euch zu teilen!

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