Rechtliche Konsequenzen bei CBD, HHC & Co.

Viele Produkte mit Cannabinoiden tauchen plötzlich im Handel auf. Das macht die Sache spannend — und rechtlich kompliziert. Manche Stoffe wie CBD gelten bei niedrigem THC-Anteil meist als legaler Rohstoff, andere wie HHC oder neuartige Designer-Cannabinoide stehen oft in einer Grauzone oder sind sogar verboten. Hier erfährst du, worauf du konkret achten musst, damit du nicht versehentlich Probleme bekommst.

Was rechtlich unterschiedlich bewertet wird

In Deutschland entscheidet mehrere Ebenen: das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) regelt verbotene Drogen; das Lebensmittelrecht und die Novel-Food-Verordnung regeln ess- und trinkbare Produkte; außerdem greifen Export-/Import- und Chemikalienregeln. CBD-Produkte aus zugelassenem Nutzhanf ohne nennenswerten THC-Anteil sind oft zulässig, aber als Lebensmittel gelten viele CBD-Öle bisher als neuartig und brauchen Zulassung. Neu hergestellte oder stark wirksame Stoffe (THCP, HHC, synthetische Isomere) können unter das BtMG fallen oder als nicht zugelassene Chemikalien eingestuft werden.

Konkrete Risiken & Strafen

Besitz kleiner Mengen führt nicht automatisch zu Strafverfolgung — viele Bundesländer zeigen bei „kleinen Mengen“ Kulanz, die Schwelle liegt oft zwischen 6–10 g bzw. ist stoffabhängig. Verkauf, Handel oder Herstellung können jedoch harte Strafen nach sich ziehen: Geldstrafen, Freiheitsstrafen und Einträge im Führungszeugnis. Auch das Anbieten von nicht zugelassenen Lebensmitteln (z. B. CBD-Lebensmittel ohne Zulassung) kann Bußgelder und Abmahnungen nach sich ziehen. Beim Import kann der Zoll Produkte konfiszieren.

Fahren unter Wirkung von Cannabinoiden ist ebenfalls problematisch: bei positiven Drogentests drohen Führerscheinentzug und Bußgelder, unabhängig von der Legalität des Produkts.

Für Haustiere gilt: Produkte mit THC sind gefährlich für Katzen und Hunde. Als Tierhalter bist du haftbar, wenn du versehentlich gesundheitliche Schäden verursachst — also nur geprüfte, für Tiere geeignete Produkte und Rücksprache mit dem Tierarzt.

Praktische Tipps: Kaufe nur bei seriösen Händlern mit Laborberichten (COA), achte auf den THC-Gehalt, meide Produkte mit unklaren Inhaltsstoffen und falschen Gesundheitsversprechen. Beim Verkauf oder der Herstellung informiere dich vorher über Novel-Food-Status und Verbrauchergesetze. Beim Reisen mit Cannabinoiden immer vorher prüfen, ob das Zielland das Produkt erlaubt.

Wenn du unsicher bist, frag kurz einen Anwalt oder die Verbraucherzentrale. Im Zweifel ist Zurückhaltung oft der beste Schutz: vermeide Produkte, die bewusst psychoaktiv wirken oder keine klare Kennzeichnung haben. So bleibst du legal auf der sicheren Seite und schützt dich und deine Katze vor Problemen.

Was passiert, wenn die TSA meine essbaren Produkte findet?
Jürgen Falk 11 Oktober 2023 0 Kommentare

In diesem Artikel werfen wir einen Blick darauf, was passiert, wenn die TSA meine essbaren Produkte findet. Es geht um rechtliche Konsequenzen, und was man beachten sollte, wenn man mit essbaren Produkten reist. Ich habe versucht, dieses heikle Thema aus meiner Sicht als männlicher Blogger auf eine einfache und menschliche Art zu behandeln. Ich hoffe, dass dieses Thema für viele von Interesse ist, da es oft Unsicherheiten beim Reisen gibt - besonders wenn es um essbare Produkte geht.

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