Thujon Wirkungen: Was du wissen solltest

Thujon ist ein natürliches Gift, das in Pflanzen wie Wermut (Artemisia absinthium), Beifuß und bestimmten Salbeiarten vorkommt. Vielleicht kennst du den Namen aus Geschichten über Absinth und die „grüne Fee“. Kurz gesagt: In kleinen Mengen ist Thujon in handelsüblichen Produkten meist kein großes Problem. In höheren Dosen kann es aber ernsthafte Effekte auf das Gehirn haben.

Wie Thujon wirkt

Thujon beeinflusst das zentrale Nervensystem, indem es Rezeptoren stört, die normalerweise beruhigend wirken (insbesondere GABA-A-Rezeptoren). Das kann zu erhöhter Erregbarkeit im Gehirn führen. Praktisch heißt das: Unruhe, Zittern, Krampfanfälle oder Bewusstseinsstörungen können auftreten, wenn jemand sehr hohe Mengen aufgenommen hat.

Wichtig zu wissen: Viele historische Berichte, die Absinth als halluzinogen darstellen, unterschätzen den Einfluss von Alkohol. Heute sind die meisten Absinths legal geregelt und enthalten nur geringe Thujon-Mengen — realistische Konsummengen führen daher selten zu den dramatischen Effekten der alten Legenden.

Symptome, Risiken und Sicherheit

Akute Symptome bei zu hoher Thujon-Aufnahme können sein: Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, starke Unruhe, Muskelzittern, Verwirrtheit und bei schlimmeren Fällen Krampfanfälle. Langzeitwirkungen bei niedriger chronischer Exposition sind weniger gut untersucht, daher gilt: besser vermeiden.

Wer sollte besonders vorsichtig sein? Menschen mit Epilepsie oder einer Neigung zu Krampfanfällen, Schwangere, Kinder und Personen mit schweren Leberproblemen. Auch die Kombination mit Alkohol oder Substanzen, die die Leber belasten oder die Hirnaktivität verändern, erhöht das Risiko.

Praktische Tipps: Kaufe nur geprüfte Produkte aus vertrauenswürdigen Quellen. Nutze keine ätherischen Wermutöle innerlich ohne Fachwissen. Kombiniere Absinth oder Wermut‑Produkte nicht mit Alkohol oder rezeptpflichtigen Medikamenten, die das zentrale Nervensystem beeinflussen. Bei Unsicherheit frag eine Ärztin oder Apotheker.

Bei Verdacht auf eine Überdosis: Ruhe bewahren, Atmung und Bewusstsein überwachen und unverzüglich ärztliche Hilfe rufen. Versuche nicht, die betroffene Person allein zu behandeln — Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen brauchen medizinische Betreuung.

Zum Abschluss ein klarer Rat: Neugier ist okay, Experimente mit konzentrierten Pflanzenextrakten sind es nicht. Wenn du Absinth oder Wermutprodukte genießen willst, achte auf geprüfte, gesetzeskonforme Waren und konsumier moderat. So hältst du die Thujon‑Risiken gering und vermeidest unnötige Probleme.

Können Sie eine Überdosis Thujon nehmen?
Lukas Hofmann 11 September 2023 0 Kommentare

In diesem Artikel werde ich versuchen, das Thema Thujon-Überdosis zu klären. Manche Leute denken, dass Thujon im Allgemeinen gefährlich ist, aber ist es wirklich so? Was passiert genau, wenn man zu viel davon zu sich nimmt? Die Wahrheit ist, dass es schwierig ist, feststellen zu können, ob man eine Überdosis Thujon genommen hat. Also, lassen Sie uns mehr darüber lernen und einen genaueren Blick auf das Thema werfen.

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