Toxisch: Gefahren, Symptome und Schutz bei CBD, THC & Co.

Schon kleine Mengen falscher Produkte können für Menschen und vor allem für Haustiere gefährlich sein. Auf dieser Seite findest du klare Hinweise, wie Vergiftungen aussehen, was du sofort tun kannst und wie du Risiken vermeidest — kurz und praktisch.

Schnelle Hinweise: woran du toxische Effekte erkennst

Bei Menschen treten nach dem Konsum problematischer Produkte oft Unruhe, Übelkeit, Herzrasen, Angst oder Atemprobleme auf. Bei stark potenten Cannabinoiden (z. B. THCP, Delta‑10) können Verwirrung und starke Panik auftreten.

Bei Katzen und Hunden sind die Symptome anders: starke Schläfrigkeit, wackeliger Gang, Sabbern, Erbrechen, verlangsamte Atmung oder Krampfanfälle. THC ist für Katzen besonders riskant, selbst kleine Mengen aus Marihuana oder mit THC belasteten Produkten können ernsthaft werden.

Schnelle Hilfe bei Vergiftungsverdacht

Wenn du eine Vergiftung vermutest, bleib ruhig. Entferne das Produkt aus der Reichweite, sichere Verpackung und Etikett — diese Infos helfen dem Tierarzt oder Giftinformationszentrum. Ruf umgehend den Tierarzt oder die Giftnotrufzentrale an; in Deutschland erreichst du die Giftnotrufzentrale über die lokale Nummer oder 030/19240 (Berlin) als Beispiel—frag nach der für deinen Ort zuständigen Stelle.

Bitte nichts eigenmächtig verabreichen oder Erbrechen auslösen, außer ein Fachmann rät ausdrücklich dazu. Bei Atemproblemen oder Bewusstlosigkeit sofort den Notruf wählen.

Wenn möglich, bring das Tier zur Behandlung mit, oder folge den Anweisungen des Tierarztes genau. Laborgeprüfte Produktinformationen (COA) sind hilfreich, also bewahre Kapseln, Flaschen oder Kartuschen auf.

Für Menschen mit Atembeschwerden nach Vapen oder Dabbing: frische Luft, keine weiteren Züge, und ärztliche Abklärung. Produkte mit Verunreinigungen (z. B. Lösungsmittelreste, Vitamin‑E‑Acetat in illegalen Kartuschen) können Lungenentzündungen auslösen.

So vermeidest du Vergiftungsrisiken

Sichere Aufbewahrung: Bewahre CBD, Edibles, Vape‑Carts und Medikamente kindersicher und außer Reichweite von Tieren auf. Lachende Verpackungen oder Lebensmittel‑Optik (Gummies, Brownies) täuschen schnell.

Setze auf Labortests: Kaufe nur Produkte mit COA (Laboranalyse), die THC‑Gehalt, Pestizide und Lösungsmittel prüfen. Billige, ungeprüfte Ware birgt oft das größte Risiko.

Dosis und Reinheit: Bei neuen Produkten immer klein anfangen. Für Haustiere gilt: benutze nur Produkte, die explizit für Tiere zugelassen sind, und sprich vorher mit einem Tierarzt.

Vermeide Rauchen und Vapen in unmittelbarer Nähe von Haustieren. Auch passiver Kontakt über Haut oder Haftstoffe kann problematisch sein.

Wenn du unsicher bist: frag deinen Tierarzt oder nutze die Giftnotrufstellen. Schnell reagieren und sichere Infos machen oft den Unterschied.

Bei Fragen zur Sicherheit einzelner Produkte oder typische Vergiftungsfälle, schreib uns — wir helfen, die Informationen verständlich zusammenzufassen.

Ist Absinth tödlich? Was Sie wissen müssen
Jürgen Falk 25 Juli 2024 0 Kommentare

Absinth, oft als 'grüne Fee' bekannt, ist ein hochprozentiges destilliertes Getränk, das wegen seiner vermeintlichen halluzinogenen Wirkung berüchtigt ist. Obwohl Absinth lange Zeit als gefährlich galt, hat sich das Verständnis seiner Wirkung und Toxizität im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Der Artikel untersucht die Historie des Getränks, seine chemischen Bestandteile und die potenziellen gesundheitlichen Risiken beim Konsum. Am Ende wird geklärt, ob Absinth tatsächlich tödlich sein kann.

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