Wermut Nebenwirkungen – was du wissen musst

Wermut (Artemisia absinthium) steckt in Kräutertees, Bitterlikören und Absinth. Viele nutzen ihn gegen Verdauungsbeschwerden oder als Aromastoff. Aber wie sicher ist Wermut wirklich? Hier beschreibe ich klar die wichtigsten Nebenwirkungen, Warnsignale und wie du das Risiko klein hältst.

Häufige Nebenwirkungen

Die meisten Menschen bekommen bei normaler, kurzer Anwendung leichte Beschwerden: Magenkrämpfe, Übelkeit oder Durchfall. Kopfschmerzen, Schwindel und Nervosität treten ebenfalls auf, besonders bei höheren Dosierungen. Hautkontakt kann zu allergischer Kontaktdermatitis führen – also juckende, rote Stellen.

Ein zentrales Problem ist Thujon, eine in Wermut enthaltende Substanz. In hohen Dosen kann Thujon reizend auf das Nervensystem wirken. Das kann zu Zittern, Muskelkontraktionen, Verwirrtheit und in seltenen Fällen zu Krampfanfällen führen. Früher wurden Halluzinationen mit Absinth in Verbindung gebracht; heutige Daten zeigen, dass Halluzinationen bei üblichen Anwendungen selten und meist auf sehr hohe Dosen oder verunreinigte Produkte zurückzuführen sind.

Wer sollte Wermut meiden und wie wendet man es sicher an?

Wenn du Epilepsie oder eine Krampfanfalls-Geschichte hast, meide Wermut. Thujon kann krampfauslösend wirken und ist damit riskant. Schwangere und stillende Frauen sollten Wermut nicht verwenden – die Inhaltsstoffe können Wehen fördern oder das Baby schädigen.

Auch bei Lebererkrankungen, schweren Herzproblemen oder wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, solltest du vor der Einnahme deinen Arzt fragen. Wermut kann Wechselwirkungen haben oder die Wirkung anderer Mittel verstärken. Kinder gehören nicht in die Behandlung mit Wermut-Produkten ohne ärztliche Empfehlung.

Ein wichtiger Hinweis: Lass die Finger von Wermut-Ölen und hochkonzentrierten Extrakten zur inneren Anwendung. Diese enthalten sehr viel Thujon und erhöhen das Risiko starker Nebenwirkungen. Bevorzuge standardisierte Präparate, folge der Dosierung auf der Packung und überschreite die empfohlenen Mengen nicht.

Was tun bei Verdacht auf Vergiftung? Starke Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Herzrasen oder Krampfanfälle sind Alarmzeichen. Dann sofort ärztliche Hilfe holen oder die Notrufnummer wählen. Bei weniger starken Symptomen setze die Einnahme ab und sprich mit einem Arzt oder Apotheker.

Willst du Wermut ausprobieren, starte niedrig und kurz: eine Mahlzeit lang oder eine schwache Tasse Tee, nicht täglich über Wochen ohne Rücksprache. Für Verdauungsprobleme sind oft milde Alternativen wie Pfefferminze oder Ingwer gut verträglich und sicherer.

Kurz gesagt: Wermut kann helfen, aber er ist nicht ohne Risiko. Nutze geprüfte Produkte, halte dich an Dosierungsangaben und frag bei Unsicherheit einen Profi. So bleibt der Nutzen größer als das Risiko.

Wie viel Wermut ist sicher zu rauchen?
Leonie Fichtner 6 September 2023 0 Kommentare

In diesem post werde ich über das Rauchen von Wermut sprechen. Ist es sicher? Wie viel sollte man rauchen? Es ist eine Frage, die viele neugierig macht und die Antwort ist nicht immer einfach. Wir werden die Dosierung, mögliche Nebenwirkungen und Sicherheitsaspekte von Wermut als Rauchmittel diskutieren. Begleiten Sie mich auf dieser aufschlussreichen Reise!

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