Fragst du dich, ob dein Alkoholkonsum noch normal ist oder schon problematisch? Alkoholismus (Alkoholabhängigkeit) zeigt sich nicht nur durch großes Trinken. Entscheidend sind Kontrollverlust, starkes Verlangen, Entzugserscheinungen und die Tatsache, dass das Trinken Probleme im Alltag verursacht — trotzdem wird weitergetrunken.
Typische Hinweise sind: du brauchst immer mehr Alkohol, um dieselbe Wirkung zu spüren (Toleranz); du verspürst Unruhe, Schwitzen oder Zittern, wenn du nicht trinkst (Entzug); du vernachlässigst Arbeit, Familie oder Hobbys; du setzt dich selbst oder andere Risiken aus (Auto fahren unter Alkoholeinfluss); und du hast erfolglose Versuche, weniger zu trinken.
Auch Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Schlafprobleme können Begleiterscheinungen sein. Wenn du nach dem Trinken Lügen brauchst oder Termine verpasst, ist das ein praktisches Warnsignal.
Erste Schritte sind oft überraschend einfach und hilfreich: Schreib deinen Konsum auf, notiere Tage und Mengen. Ein klarer Blick hilft beim Planen. Setze kleine, erreichbare Ziele: weniger Tage mit Alkohol pro Woche oder feste Obergrenzen pro Abend.
Such dir Unterstützung. Sprich offen mit einer vertrauten Person oder deinem Hausarzt. Medizinische Abklärung ist wichtig: Entzug kann gefährlich sein und in schweren Fällen unter ärztlicher Aufsicht stattfinden müssen. In Deutschland kannst du in akuten Fällen den Notruf 112 wählen. Für Beratung erreichst du die TelefonSeelsorge unter 0800 1110 111 oder 0800 1110 222. Lokale Suchtberatungsstellen helfen kostenlos und vertraulich weiter.
Therapieoptionen reichen von ambulanter Beratung über Selbsthilfegruppen (z. B. Anonyme Alkoholiker) bis zu stationären Entzugskliniken. Medikamente wie Naltrexon, Acamprosat oder Disulfiram können ärztlich verordnet werden, um Rückfälle zu verhindern oder Entzugssymptome zu mildern. Sprich das mit deinem Arzt offen an.
Wenn du Angehöriger bist: Bleib klar und ruhig. Konfrontation mit Vorwürfen verschließt eher als sie öffnet. Setze Grenzen, biete Hilfe an und ermutige zur professionellen Beratung. Notiere konkrete Beobachtungen statt allgemeiner Vorwürfe („Mir ist aufgefallen, dass du dreimal pro Woche mehr trinkst als geplant“).
Ein Hinweis für unsere Leserschaft: Alkohol mit CBD, HHC oder anderen Cannabinoiden zu mischen kann unerwartete Wirkungen haben. Konsultiere bei regelmäßiger Einnahme von CBD-Produkten einen Arzt, bevor du Alkohol trinkst.
Kein schneller Tipp ersetzt professionelle Hilfe. Wenn du merkst, dass Alkohol dein Leben bestimmt oder du bei Abstinenz ernsthafte Entzugssymptome bekommst, handle jetzt: such ärztliche Hilfe oder ruf eine Beratungsstelle an. Der erste Schritt ist oft das Schwerste — aber auch der wichtigste.
In diesem Artikel untersuchen wir die potenziellen Vorteile von CBD bei der Behandlung von Alkoholismus. Wir erforschen, wie Cannabidiol den Entzug erleichtern, das Verlangen nach Alkohol reduzieren und langfristige Erholung unterstützen könnte. Außerdem betrachten wir aktuelle wissenschaftliche Studien und Expertenmeinungen zum Thema.
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