Viele glauben, CBD Öl wirkt sofort und überall gleich. Das stimmt nicht. Wirkung, Dosis und Qualität unterscheiden sich stark – und gerade beim Einsatz für Katzen solltest du genau hinschauen.
CBD Öl ist ein Extrakt aus Hanf, meist gelöst in einem Trägeröl wie MCT, Hanfsamen- oder Olivenöl. Es enthält Cannabidiol (CBD) ohne nennenswerte Mengen psychoaktives THC, wenn korrekt hergestellt. Wichtige Begriffe: Vollspektrum (enthält andere Cannabinoide und Terpene), Breitspektrum (ähnlich, aber ohne THC) und Isolat (reines CBD).
Schau auf das Laborzertifikat (COA). Dort steht der CBD-Gehalt, ob THC unter 0,2% liegt und ob das Produkt sauber ist (keine Pestizide, Lösungsmittel oder Schwermetalle). Bevorzuge Öle mit klarer Herkunftsangabe: EU-Hanf, CO2-Extraktion und transparente Herstellerangaben. Billigpreise sind oft ein Warnsignal.
Beachte die Konzentration: 2,5% bis 30% sind gängige Stärken. Niedrigere Konzentrationen eignen sich für Einsteiger oder kleine Tiere, höhere für gezielte Anwendungen bei Menschen nach Absprache mit Fachleuten.
Beginne immer mit einer niedrigen Dosis und steigere langsam. Für Menschen sind 5–25 mg CBD pro Tag ein häufiger Bereich, je nach Körpergewicht und Ziel. Bei Katzen gelten deutlich niedrigere Mengen; viele Tierhalter starten mit 0,1–0,5 mg pro kg Körpergewicht und beobachten die Reaktion. Suche Rat beim Tierarzt, besonders bei kranken Tieren oder wenn andere Medikamente gegeben werden.
Gib CBD Öl oral: Tropfen direkt ins Maul, auf das Futter oder auf ein Leckerli. Manche Katzen akzeptieren es besser, wenn das Öl mit etwas Nassfutter gemischt wird. Achte auf Eigengeschmack des Öls – starke Hanfnote kann empfindliche Tiere abschrecken.
Timing: Manche Menschen berichten von entspannendem Effekt am Abend, andere bevorzugen morgens wegen klarerer Wirkung tagsüber. Probier unterschiedliche Zeiten und notiere Wirkung und Nebenwirkungen.
Lagerung und Haltbarkeit sind wichtig: Bewahre das Öl kühl, dunkel und gut verschlossen auf. Geöffnete Flaschen halten je nach Trägeröl 6–12 Monate. Verfallsdatum und COA prüfen.
Rechtliches: In Deutschland sind CBD-Produkte mit weniger als 0,2% THC grundsätzlich erlaubt, aber die Gesetzeslage kann sich ändern. Achte auf Herstellerangaben und verkaufsrechtliche Hinweise.
Kurze Checkliste vor dem Kauf: COA vorhanden, THC-Wert < 0,2%, klare Dosierungsangabe, bekannte Herkunft, passende Konzentration. Wenn du CBD für deine Katze willst: Erst mit geringster Dosis starten und den Tierarzt fragen.
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen: Manche Menschen oder Tiere zeigen Müdigkeit, Verdauungsstörungen oder Appetitveränderungen. CBD kann mit bestimmten Medikamenten interagieren (Leberenzyme beeinflussen). Bei gleichzeitiger Medikation oder bei Leberproblemen vorher mit dem Arzt sprechen.
Praktische Tipps beim Verabreichen an Katzen: Tröpfle das Öl in den Mundwinkel, nicht mitten ins Maul; so schluckt die Katze meist von selbst. Alternativ ein paar Tropfen auf ein Stück Hühnerbrust oder in Nassfutter mischen. Beobachte Verhalten und Kot, notiere Zeitpunkte und Dosis für spätere Anpassungen.
Fazit-gedanke: CBD Öl ist kein Wundermittel und keine Standardtherapie. Es kann eine Ergänzung sein, wenn Qualität stimmt und Dosierung passt. Informiere dich, frage Fachleute und beobachte die Reaktion deiner Katze genau.
Beispiel: Eine 4 kg schwere Katze beginnt mit 0,4–2 mg CBD täglich (0,1–0,5 mg/kg). Beobachte 24–72 Stunden und passe die Dosis nur langsam an. Notiere Effekte. Bei Unsicherheit Tierarzt fragen, immer vorher anrufen.
Als eifrige Bloggerin und Gesundheitsenthusiastin helfe ich meinen Lesern dabei, die besten natürlichen Lösungen für ihre Beschwerden zu finden. Lag dein Fokus jemals auf CBD zur Schmerzlinderung? CBD, oder Cannabidiol, zeigt ein erstaunliches Potenzial in dieser Hinsicht. In diesem Artikel erkunden wir, ob CBD wirklich gegen Schmerzen helfen kann. Begleiten Sie mich auf dieser spannenden Entdeckungsreise.
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