Hauptcannabinoide: Was du wirklich wissen musst

Cannabinoide sind keine geheimnisvollen Zaubermoleküle – sie sind verschiedene Stoffe aus der Hanfpflanze, die unterschiedlich auf unseren Körper wirken. Einige machen high, andere nicht. Manche stehen im Rampenlicht (CBD, THC), andere sind neu und wenig erforscht (THCP, HHC). Hier bekommst du klare Fakten, ohne Fachchinesisch.

Wie wirken Cannabinoide?

Unser Körper hat das Endocannabinoid-System (ECS) mit Rezeptoren namens CB1 und CB2. THC bindet stark an CB1 und verursacht die psychoaktive Wirkung. CBD bindet nicht direkt an CB1, es beeinflusst das System indirekt und sorgt meist für eine entspannendere Wirkung ohne Rausch. CBG gilt als Vorläufermolekül, aus dem andere Cannabinoide entstehen, CBN entsteht beim Abbau von THC und kann sedierender wirken. THCP und HHC sind chemisch verändertere Verwandte – erste Hinweise deuten auf stärkere oder andere Effekte, aber die Datenlage ist dünn.

Wichtig: Wirkungen hängen von Form (Öl, Vape, Edible), Dosierung und deinem Stoffwechsel ab. Vaping wirkt schnell, Öle langsamer, Edibles am langsamsten, aber oft länger.

Was bedeutet das für Katzen und Produktwahl?

Wenn du Produkte für Katzen suchst, ist Vorsicht Pflicht: Katzen reagieren empfindlich auf THC. Produkte ohne oder mit extrem niedrigem THC sind für Haustiere sicherer. CBD-Öle in niedriger Dosierung werden häufiger für Tiere angeboten, aber: Keine Selbstmedikation ohne Tierarzt. Frag deinen Tierarzt, vor allem bei kranken oder alten Tieren.

Beim Kauf: Schau dir das Laborzertifikat (COA) an. Es sollte die Cannabinoid-Konzentration, Restlösungsmittel und Pestizide zeigen. Bevorzuge CO2-Extrakte oder schonend extrahierte Produkte. Entscheide zwischen:

  • Isolat – nur CBD, kein THC, meist neutraler Geschmack.
  • Broad-Spectrum – mehrere Cannabinoide, aber kein THC.
  • Full-Spectrum – alle Pflanzenstoffe inklusive Spuren THC; kann stärker wirken (Entourage-Effekt) – für Katzen meist nicht empfohlen.

Vermeide Produkte mit Xylit, Alkohol oder ätherischen Ölen, die Katzen schaden können. Achte auf transparente Herstellerangaben und Kundenbewertungen.

Zum Schluss ein realistischer Tipp: Fang niedrig an und beobachte. Gib deinem Tier Zeit, reagiere bei ungewöhnlichem Verhalten und hol dir im Zweifel Profi-Hilfe. Für dich selbst gilt: Kenne das Cannabinoid, das du nimmst. CBD ist anders als THC; THCP, HHC und andere Neuerscheinungen sind spannend, aber noch unsicher.

Wenn du magst, kannst du hier auf der Seite gezielt Artikel zu einzelnen Cannabinoiden lesen – wir haben Tests, Vergleiche und Sicherheitsinfos gesammelt, damit du klug entscheiden kannst.

Was sind die 11 wichtigsten Cannabinoide?
Leonie Fichtner 12 Dezember 2023 0 Kommentare

Hallo zusammen! In diesem Artikel werden wir uns intensiv mit den 11 Hauptcannabinoiden beschäftigen. Wir werden ihre Eigenschaften, ihre Auswirkungen und warum sie so wichtig sind, genauer unter die Lupe nehmen. Es ist unglaublich, wie viel es über diese Stoffe zu lernen gibt und wie sie auf vielfältige Weise helfen können. Begleiten Sie mich auf dieser spannenden Reise durch die Welt der Cannabinoide und erfahren wir gemeinsam mehr!

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