Kokain wirkt schnell und intensiv. Schon eine einzige Dosis kann Herz und Gehirn stark belasten. Wenn du mehr über die Wirkung, die größten Gefahren und praktische Schritte im Notfall wissen willst, findest du hier klare, brauchbare Infos.
Kokain ist ein starkes Stimulans. Kurz nach dem Konsum spürt man meist Euphorie, hohe Energie und weniger Müdigkeit. Konzentration und Redefluss steigen, aber das ist trügerisch: Die Gefäße verengen sich, Blutdruck und Herzfrequenz steigen. Das kann Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen – und das sogar bei jungen, gesunden Menschen.
Langfristig drohen Abhängigkeit, Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen, sozialer Abstieg und bei schnupfendem Konsum Schäden an der Nasenscheidewand. Beim Rauchen oder Injizieren kommen zusätzliche Infektions- und Lungenschäden hinzu.
Anzeichen für eine schwere Reaktion: starke Brustschmerzen, Atemnot, Bewusstseinsstörungen, schwere Kopfschmerzen, Krampfanfälle oder plötzliches Umfallen. Wenn das passiert: Rufe sofort den Notruf (112) an. Teile mit, dass es um Kokain geht – das hilft Rettungskräften bei der richtigen Behandlung.
Solange Hilfe unterwegs ist, halte die betroffene Person ruhig und beobachte Atmung und Bewusstsein. Ist die Person bewusstlos, aber atmet, bringe sie in die stabile Seitenlage. Gib keine Getränke, kein Koffein, keine Beruhigungsmittel und versuche nicht, Erbrechen auszulösen. Vermeide Diskussionen und konfrontatives Verhalten – das steigert Stress und Herzbelastung.
Bei weniger akuten Problemen: Sprich mit einer Hausärztin, Suchtberatungsstelle oder Psychotherapeutin. Entzugssymptome und starker Drang zu konsumieren sind Zeichen, dass professionelle Hilfe sinnvoll ist.
Wenn du nach Alternativen suchst: Für Stress, Schlafprobleme oder Angst sind Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie oder ärztlich begleitete Maßnahmen erste Adressen. Manche Menschen fragen nach CBD — sprich vor der Anwendung mit einer Fachperson, besonders wenn du Medikamente nimmst.
Rechtlicher Hinweis: Kokain ist in Deutschland illegal. Besitz, Handel und Konsum haben strafrechtliche Folgen. Neben gesundheitlichen Risiken drohen juristische Probleme.
Du musst das nicht allein regeln. Suchtberatungsstellen vor Ort, Notfallambulanzen und Telefonseelsorge können schnell unterstützen. Im akuten Notfall immer 112 wählen. Bei sonstigen Sorgen such eine lokale Sucht- oder Gesundheitsberatungsstelle auf – professionelle Hilfe verändert oft viel.
Psychotrope Substanzen beeinflussen die Gehirnfunktion und können das Bewusstsein, die Stimmung und das Verhalten verändern. In diesem Artikel werden vier bedeutende Psychotrope Substanzen vorgestellt: Cannabis, MDMA, LSD und Kokain. Jeder Abschnitt bietet tiefergehende Einblicke in die Effekte, Risiken und den Gebrauch dieser Substanzen. Nützliche Fakten und Tipps sollen dabei helfen, ein besseres Verständnis zu entwickeln.
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