Zu viel erwischt? Erst mal ruhig bleiben. Nicht jede unangenehme Reaktion ist lebensbedrohlich. Trotzdem solltest du Symptome ernst nehmen und schnell handeln, besonders bei starken Produkten wie THCP, HHC oder bei Haustieren.
Bei Menschen zeigen sich Überdosierungen unterschiedlich: starke Angst oder Panik, heftige Übelkeit und Erbrechen, Herzrasen, Schwindel, Verwirrung, starke Sedierung oder Bewusstseinsstörungen. Edibles sorgen oft für verzögertes Einsetzen der Wirkung – das führt leicht zum Nachlegen und damit zur Überdosierung.
Bei synthetischen oder sehr starken Cannabinoiden (z. B. einige HHC-/THCP-Produkte) sind die Effekte oft intensiver und unvorhersehbar. Symptome können länger anhalten und stärker ausgeprägt sein als bei klassischem THC.
Für Haustiere, vor allem Katzen und Hunde, reichen oft schon kleine Mengen THC, um Vergiftungszeichen zu zeigen: Zittern, Koordinationsstörungen, übermäßiges Sabbern, Erbrechen, Apathie oder Krampfanfälle. CBD-Produkte für Menschen sind nicht automatisch für Tiere sicher.
Für leichte bis moderate Beschwerden: Leg dich an einen ruhigen Ort, trink Wasser, atme langsam und kontrolliert. Eine vertraute Person kann beruhigend wirken. Vermeide Alkohol und andere Drogen. Bei Panik hilft Ablenkung: ruhige Musik, tiefes Atmen, einfache Gespräche.
Bei starken Symptomen wie Bewusstlosigkeit, Atemnot, anhaltendem Erbrechen, starken Herzproblemen oder Krampfanfällen: Sofort den Notruf wählen. Nenne, was eingenommen wurde, wie viel und wann.
Bei Haustieren: Niemals selbst ohne Rücksprache Erbrechen herbeiführen. Verpackung oder Reste des Produkts bereithalten und sofort Tierarzt oder tierärztlichen Notdienst kontaktieren. Schnelle Hilfe reduziert Risiken deutlich.
Praktische Hinweise, die immer helfen: bewahre Verpackungen auf, notiere Dosis und Zeitpunkt, und informiere Rettungskräfte oder Tierarzt genau über Zutaten und Konzentrationen.
Vorbeugen ist einfacher als reagieren: "Start low, go slow" gilt weiterhin. Lies Etiketten genau, warte bei Edibles mindestens zwei Stunden bevor du nachlegst, lagere Produkte kindersicher und außer Reichweite von Haustieren. Mische keine Medikamente oder Alkohol mit Cannabinoiden ohne Absprache mit Fachpersonal.
Wenn du oft unsicher bist: Sprich mit einem Arzt, Apotheker oder Tierarzt. Sie helfen bei Dose‑Einschätzung und möglichen Wechselwirkungen. Und nochmal: Bei starken Symptomen sofort professionelle Hilfe holen — zu spät dran zu sein kann vermeiden werden.
In diesem Artikel setzen wir uns mit den Symptomen einer zu hohen THC-Aufnahme auseinander, wie sie erkannt und was dagegen unternommen werden kann. Wir widmen uns außerdem interessanten Fakten rund um das Thema Cannabis und stellen nützliche Tipps und Hinweise für Betroffene bereit. Themen wie Angstzustände, Paranoia und physische Symptome wie Herzrasen werden ausführlich besprochen, um Lesern das nötige Wissen für den Umgang mit diesen Situationen an die Hand zu geben.
Weiterlesen