Vegetatives Wachstum: Grundregeln für gesunde Pflanzen

Die vegetative Phase entscheidet, wie kräftig deine Pflanzen später blühen. Hier wächst das Blattwerk, die Wurzeln stärken sich und die Struktur der Pflanze wird angelegt. Wenn du in dieser Phase ein paar einfache Regeln beachtest, sparst du später Zeit und Probleme.

Licht, Zeit und Temperatur

Für die meisten Cannabispflanzen ist ein Lichtzyklus von 18 Stunden an / 6 Stunden aus ideal. LEDs sind energieeffizient und geben wenig Wärme ab, HPS liefert viel Licht, wird aber heißer. Halte die Temperatur tagsüber zwischen 20–26 °C, nachts darf sie ruhig ein paar Grad fallen. Zu kalte Räume bremsen das Wachstum, zu heißes Klima stresst die Pflanzen.

Beim Lichtaufbau achte auf Abstand: Sämlinge benötigen weniger Intensität, größere Pflanzen näher an der Lampe, ohne Verbrennungen zu riskieren. Beobachte Streckverhalten: Wenn Pflanzen stark in die Höhe schießen, fehlt oft Licht.

Nährstoffe, Gießen und pH

In der Vegetationsphase brauchen Pflanzen vor allem Stickstoff (N). Nutze Dünger mit höherem N-Anteil, aber dosiere vorsichtig. Ein gängiger Fehler ist Überdüngung: Blattspitzen verbrennen, Blattfarbe wird dunkelgrün bis bräunlich. Fang mit 25–50 % der empfohlenen Dosis an und steigere nach Bedarf.

Gießen nach Gefühl? Besser nach Gewicht. Topf anheben: klingt er leicht, gib Wasser. Staunässe vermeiden – zu feuchte Erde erstickt die Wurzeln und fördert Schimmel. pH-Wert ist wichtig: In Erde zielt man auf 6,0–7,0, in Hydrokultur auf 5,5–6,5. Ein kurzer pH-Check mit Teststreifen oder Messgerät verhindert Nährstoffsperren.

Bei Stecklingen hilft eine hohe Luftfeuchte (70–80 %) und milde Wärme. Sobald echte Blätter wachsen, reduziere die Luftfeuchte schrittweise.

Training und Schnitt bringen Stabilität: Topping reduziert die Spitze und fördert Seitenäste, Low-Stress-Training (LST) verteilt das Wachstum flacher für mehr gleichmäßige Bud-Zonen. Schneide nicht zu radikal – lieber kleine Schritte als drastische Eingriffe.

Probleme erkennen: Gelbe Blätter deuten oft auf Stickstoffmangel hin; braune Spitzen sind meist Salz- oder Düngerbrand; welke, schlaffe Blätter kommen meist von Überwässerung. Reagiere gezielt — weniger gießen statt mehr Dünger ist bei vielen Symptomen die richtige Antwort.

Zuletzt: Umtopfen, wenn die Wurzeln den Topf durchwurzeln. Ein größerer Topf gibt mehr Speicher für Wasser und Nährstoffe und unterstützt kräftiges Wachstum. Und denk dran: Sauberkeit im Grow-Bereich reduziert Schädlinge und Krankheiten.

Wenn du konkrete Fragen hast — etwa zu Nährstoffplänen, Lampen oder Trainingsmethoden — sag kurz, womit du arbeitest. Dann gebe ich dir konkrete Werte und Schritt-für-Schritt-Tipps.

Alles über Veg für Cannabis: Optimale Pflanzenpflege und Wachstum
Lukas Hofmann 14 Dezember 2023 0 Kommentare

Hi, ich bin ein leidenschaftlicher Cannabis-Gärtner und möchte Dir heute erklären, was Veg für Cannabis bedeutet. Veg steht für die vegetative Phase, in der unsere Cannabispflanzen wachsen und gedeihen, aber noch keine Blüten entwickeln. In dieser Zeit ist es entscheidend, die richtigen Nährstoffe und die optimale Beleuchtung bereitzustellen. Ich werde meine besten Tipps mit Dir teilen, um sicherzustellen, dass Deine Pflanzen stark und gesund werden. Lasst uns gemeinsam das Geheimnis eines erfolgreichen vegetativen Wachstums für Cannabis enthüllen!

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