Wermut (Artemisia absinthium) wird seit Jahrhunderten als Bitterkraut, Gewürz und Inhaltsstoff in Absinth und Wermutwein genutzt. Viele schätzen die bittere Pflanze fürs Verdauen oder als Gewürz. Aber Vorsicht: Wermut enthält Thujon und andere starke Wirkstoffe. Falsch dosiert oder ungeeignet angewendet kann das ernsthafte Probleme verursachen.
Thujon kann in hohen Dosen neurotoxisch wirken. Typische Warngruppen: Schwangere und stillende Frauen, Kinder, Menschen mit Epilepsie oder Krampfanfällen und Personen, die blutverdünnende oder nervenwirksame Medikamente nehmen. Wenn du Medikamente nutzt, sprich vorher mit deinem Arzt — Wermut kann Wechselwirkungen haben.
Essentielle Öle und hochkonzentrierte Extrakte sind besonders riskant. Diese Produkte sind viel stärker als Tee oder bittersame Tropfen. Niemals ätherisches Wermutöl innerlich einnehmen und bei Hautauftragung zuerst einen Test an einer kleinen Stelle machen.
Wermut kommt als Tee, Tinktur, trockene Droge, ätherisches Öl, Absinth oder in Wermutwein (Vermouth). Die Risiken variieren stark: Tee und leicht dosierte Tinkturen gelten oft als moderat sicher, während Absinth und Öle deutlich höhere Gefahren bergen. Moderne Absinthsorten sind in vielen Ländern reguliert und haben niedrige Thujon-Werte. Vermouth (Wermutwein) enthält meist nur geringe Mengen und ist in normalen Mengen unproblematisch.
Praktische Regeln: 1) Kurzfristig nutzen, nicht dauerhaft über Monate. 2) Mit niedriger Dosis beginnen. 3) Keine ätherischen Öle innerlich verwenden. 4) Fertigprodukte und Inhaltsstoffangaben prüfen (Thujon-Angabe, Herkunft).
Für Haustiere, besonders Katzen, gilt: Gib ihnen kein Wermut. Katzen reagieren empfindlich auf viele Pflanzenstoffe und ätherische Öle. Selbst kleine Mengen können zu Erbrechen, Koordinationsstörungen oder ernsteren Problemen führen. Wenn dein Tier Wermut aufgenommen hat, suche sofort einen Tierarzt.
Auf Nebenwirkungen achten: Schwindel, Zittern, ungewöhnliche Verwirrtheit, Krampfanfälle, Übelkeit oder starke Magenkrämpfe sind Warnzeichen. Bei diesen Symptomen sofort ärztliche Hilfe holen und Produktinfo mitbringen.
Fazit tauglich als Tipp: Wermut kann nützlich sein, aber nur mit Respekt vor seinen Wirkstoffen. Nutze milde Präparate, halte dich an Dosierhinweise, vermeide Kombinationen mit Alkohol und bestimmten Medikamenten und frag im Zweifel eine Fachperson. So bleibt Wermut ein nützliches Kraut statt einer Gefahr.
In diesem post werde ich über das Rauchen von Wermut sprechen. Ist es sicher? Wie viel sollte man rauchen? Es ist eine Frage, die viele neugierig macht und die Antwort ist nicht immer einfach. Wir werden die Dosierung, mögliche Nebenwirkungen und Sicherheitsaspekte von Wermut als Rauchmittel diskutieren. Begleiten Sie mich auf dieser aufschlussreichen Reise!
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