Zu hoher Konsum: wie du Warnsignale erkennst und richtig handelst

Zu viel von einem Cannabinoid oder Alkohol kann schnell unangenehm werden. Man fühlt sich benommen, ängstlich oder bekommt Herzrasen. Hier erfährst du kurz und praktisch, wie du Anzeichen erkennst, was du sofort tun kannst und wann Hilfe nötig ist.

Wie erkenne ich, dass der Konsum zu hoch war?

Akute Symptome hängen vom Stoff ab. Bei starken THC-Dosen, THCP oder HHC siehst du oft: starke Angst, Paranoia, Übelkeit, Schwindel, Herzrasen, Zittern oder starke Benommenheit. Bei Edibles kann die Wirkung verzögert einsetzen – das führt oft zu Nachdosierungen und Überkonsum. Beim Vapen oder Dabbing treten Symptome schneller auf, dafür kürzer.

Bei CBD allein sind heftige psychische Symptome seltener, aber zu hohe Dosen können Müdigkeit, Durchfall oder Wechselwirkungen mit Medikamenten auslösen. Bei Alkohol kommen Koordinationsstörungen, Erbrechen und im schlimmsten Fall Bewusstlosigkeit und Atemdepression hinzu.

Was kannst du sofort tun?

Bleib ruhig. Atme langsam und setz dich hin oder leg dich hin, wenn dir schwindelig ist. Trink Wasser – aber keine übermäßigen Mengen. Wenn du Edibles genommen hast: warte mindestens 2–3 Stunden vor einer Nachdosis. Bei Vapes: frische Luft hilft oft schnell.

Reduziere Reize: Licht dimmen, laute Musik ausschalten, jemanden bei dir lassen, dem du vertraust. Angstattacken können sich durch ruhiges Reden und Ablenkung abschwächen. Wenn Herzrasen oder Übelkeit stark sind, setz dich nach vorne und atme bewusst. Keine weiteren Substanzen oder Alkohol zugeben – das verschlechtert die Lage.

Wenn Symptome schwer sind – starke Atemprobleme, anhaltendes Erbrechen, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit oder Verwirrung – ruf sofort den Notruf oder lass dich ins Krankenhaus bringen. Sage klar, was du genommen hast und wie viel.

Auch wichtig: Bei Haustieren nie selbst dosieren. Wenn dein Tier zu viel erwischt hat, kontaktiere sofort den Tierarzt oder die Giftinformationsstelle für Tiere. Produkte für Menschen können für Katzen lebensgefährlich sein.

Praktische Harm-Reduction-Tipps: Fang klein an und warte ab („start low, go slow“). Bei Edibles besonders geduldig sein. Beschrifte Produkte und lagere sie getrennt von Lebensmitteln. Mischt du Substanzen? Sei vorsichtig – Kombinationen (z. B. Alkohol + HHC) verstärken Effekte.

Wenn du öfter Probleme mit Überkonsum hast, sprich mit einer Vertrauensperson oder such professionelle Hilfe. Es gibt Beratungsstellen und Ärztinnen, die ohne Vorwurf helfen. Manchmal reicht ein Beratungsanruf, manchmal ist eine Therapie sinnvoll.

Bei Unsicherheit zu Produkten wie THCP, HHC, H4CBD oder Shatter: informiere dich über Reinheit, Herkunft und Dosierung. Minderwertige oder falsch deklarierte Produkte erhöhen das Risiko für Überdosierungen.

Kurz gesagt: erkenne die Symptome, handle ruhig, vermeide Zusatzstoffe und such professionelle Hilfe bei schweren Fällen. So minimierst du Risiken und hast bessere Kontrolle über dein Wohlbefinden.

Kann zu viel CBD-Rauchen Sie high machen?
Ferdinand Meyer 17 September 2023 0 Kommentare

In diesem Artikel versuchen wir zu erforschen, ob zu viel CBD-Rauchkonsum einen hohen Zustand verursachen kann. Es ist eine gängige Frage, die viele Menschen stellen, die mit der Verwendung von CBD-Produkten experimentieren. Wir fragen uns: Kann uns CBD tatsächlich high machen? Obwohl ich kein medizinischer Experte bin, bin ich neugierig und möchte mehr darüber lernen, sodass ich diese Informationen mit euch teilen kann.

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