Viele Hundebesitzer probieren CBD, um Angst, Schmerzen oder Entzündungen zu lindern. CBD wirkt über das Endocannabinoid-System, das auch Hunde haben. Das kann helfen, ohne stark psychoaktive Effekte wie bei THC. Entscheidend ist aber die richtige Anwendung: Dosis, Produktqualität und Begleiterkrankungen bestimmen den Erfolg.
Fange immer klein an. Eine gängige Einstiegsdosis liegt bei etwa 0,1–0,5 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht, zweimal täglich. Beispiel: Ein 10 kg schwerer Hund bekommt 1–5 mg CBD pro Gabe. Beobachte 3–7 Tage, bevor du erhöhst. Viele Besitzer steigern später auf 1–2 mg/kg, wenn Bedarf besteht.
Gute Routine: morgens und abends gleichmäßige Gaben. Notiere Wirkung und Nebenwirkungen (Appetit, Aktivität, Stuhlgang). Wenn dein Hund Medikamente nimmt oder Leberprobleme hat, sprich vorher mit dem Tierarzt. CBD kann Enzyme beeinflussen und so andere Medikamente verändern.
Produktqualität zählt mehr als Preis. Achte auf:
- Drittlabor-Zertifikat (COA): Es zeigt Gehalt an CBD, THC und mögliche Verunreinigungen.
- Klare Dosierungsangaben in mg pro ml oder pro Leckerli.
- THC-Gehalt: In der EU sollten Produkte sehr niedrige THC-Werte haben. Für Hunde gilt: möglichst kein THC.
Full-Spectrum-Produkte enthalten mehrere Cannabinoide und Terpene, das kann manche Effekte verstärken. Isolate enthalten nur CBD. Beide Typen haben Vor- und Nachteile. Wenn du unsicher bist, starte mit einem CBD-Isolat oder einem Produkt, das extra für Haustiere beworben wird.
Gebrauchsanleitung: CBD-Öl lässt sich direkt ins Maul träufeln oder ins Futter mischen. Viele Hunde nehmen geschmacksneutrale Öle; bei mäkeligen Tieren helfen Leckerli-Öle oder mit Futter vermischt.
Nebenwirkungen sind meist mild: Müdigkeit, leichter Durchfall oder veränderter Appetit. Treten starke Symptome auf (Erbrechen, Lethargie, Krampfanfälle), stoppe die Gabe und kontaktiere den Tierarzt.
Lagere CBD-Öl kühl und dunkel, verschlossen. So bleibt die Potenz erhalten. Notiere Chargennummer und COA, falls du Rückfragen hast.
Kurz gesagt: CBD kann Hunden helfen, wenn du langsam dosierst, auf Qualität achtest und den Tierarzt einbeziehst. Beobachte deinen Hund genau und passe die Dosis pragmatisch an. Das meiste lässt sich so sicher und effektiv ausprobieren.
Viele Hundebesitzer fragen sich, ob CBD bei der Behandlung von Angstzuständen bei ihren Vierbeinern helfen oder diese möglicherweise verschlimmern kann. In diesem Artikel untersuchen wir, was CBD ist, wie es auf Hunde wirken kann und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es dazu gibt. Dazu geben wir praktische Tipps, wie man CBD sicher bei Hunden anwenden kann, um die gewünschten Effekte zu erzielen, ohne zusätzliche Ängste auszulösen.
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