Schmerzen und CBD: Was du praktisch wissen musst

Akute oder chronische Schmerzen sind belastend. Viele suchen nach Alternativen zu Schmerzmitteln – darunter CBD. Hier findest du klare, praktische Infos: welche Formen es gibt, wie schnell sie wirken, wie du sicher startest und worauf du bei Katzen besonders achten musst.

Welche Formen helfen bei Schmerzen?

Tinkturen/Öle: Werden unter die Zunge oder ins Futter gegeben. Wirkung setzt meist nach 30–90 Minuten ein und hält mehrere Stunden. Gut für allgemeine Schmerzen und Entzündungen.

Topische Salben und Cremes: Direkt auf die schmerzende Stelle auftragen. Sie wirken lokal, ideal bei Gelenk- oder Muskelbeschwerden. Kein großer Einfluss auf den ganzen Körper.

Edibles und Leckerlis: Länger bis zur Wirkung (1–2 Stunden), dafür stabilere Wirkung. Bei Katzen lieber auf spezialisierte Produkte zurückgreifen, da Zutaten wie Xylit gefährlich sind.

Vapes und Inhalation: Schnelle Wirkung, kurze Dauer. Für Menschen eine Option, für Katzen ungeeignet und potenziell riskant.

Praktische Tipps: Dosierung, Sicherheit und Qualität

Beginne niedrig und steigere langsam. Ein häufiger Vorschlag für Katzen ist ein Start von etwa 0,2–0,5 mg CBD pro kg Körpergewicht einmal täglich, bei Bedarf langsam erhöhen. Für Menschen variiert die passende Dosis stärker – starte klein und beobachte die Wirkung über mehrere Tage.

Beobachte Nebenwirkungen: Müdigkeit, Appetitveränderung oder Durchfall können auftreten. Bei Katzen ist besondere Vorsicht geboten: Sie verstoffwechseln Stoffe anders als Menschen. Wenn dein Tier stark sediert wirkt oder ungewöhnlich reagiert, absetzen und Tierarzt kontaktieren.

Achte auf THC-Gehalt. Für Katzen sollten Produkte möglichst kein THC enthalten. Bei Menschen gilt: Produkte mit deutlich sichtbarem THC verändern psychoaktive Wirkung und sind nicht für jeden geeignet.

Qualität zählt: Kaufe nur Produkte mit Laborzertifikat (COA). Das Zertifikat zeigt CBD-Gehalt, mögliche Verunreinigungen und THC-Anteil. Bevorzuge Produkte mit klaren Inhaltsangaben (z. B. Trägeröl wie MCT), ohne Süßstoffe oder für Tiere ungeeignete Zusätze.

Wechselwirkungen: CBD kann Medikamente beeinflussen, die über die Leberenzyme (CYP450) abgebaut werden. Wenn du oder dein Tier Medikamente einnehmen, frag zuerst Arzt oder Tierarzt.

Dokumentiere Wirkung: Notiere Datum, Dosis und Beobachtungen (Schmerzlevel, Appetit, Verhalten). So findest du schneller die passende Einstellung.

Kurz und praktisch: Wähle die richtige Form je nach Schmerzart, beginne mit kleinen Dosen, prüfe Laborwerte und sprich mit Fachleuten bei Medikamenten oder ungewöhnlichen Reaktionen. So nutzt du CBD sicherer und zielgerichteter gegen Schmerzen.

Kann CBG wirklich Schmerzen lindern? Was die Wissenschaft sagt
Ferdinand Meyer 11 Juli 2024 0 Kommentare

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