Toxische Pflanzen: Gefahren für deine Katze erkennen

Viele Pflanzen im Haushalt sehen harmlos aus – für Katzen können sie aber lebensgefährlich sein. Wusstest du, dass schon das Kauen an einigen Lilienblättern Nierenversagen auslösen kann? Hier erfährst du klar und praktisch, welche Pflanzen du meiden solltest, wie du Vergiftungen erkennst und was du sofort tun kannst.

Häufige giftige Pflanzen und typische Symptome

Lilien (Lilium, Hemerocallis): extrem gefährlich für Katzen. Schon kleine Mengen können zu akutem Nierenversagen führen. Symptome: Erbrechen, Appetitlosigkeit, Lethargie, häufiges Trinken und später stark reduzierte Urinproduktion.

Oleander und Rhododendron/Azalee: Herzrhythmusstörungen, Schwäche, Speicheln, Erbrechen. Diese Pflanzen sind schon bei geringer Aufnahme riskant.

Dieffenbachia, Philodendron, Efeu: Reizungen von Maul und Rachen, starke Speichelbildung, Schluckbeschwerden und Erbrechen.

Cyclamen (Alpenveilchen) und Weihnachtsstern: Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu Herzproblemen bei größeren Mengen.

Cannabis/THC-Produkte: THC kann bei Katzen zu Koordinationsstörungen, starker Sedierung, übermäßigem Speicheln und in schweren Fällen zu Atemproblemen führen. Achtung bei Edibles: Zuckerersatzstoffe wie Xylitol (in manchen Leckereien) sind für Haustiere ebenfalls hochgiftig.

Sofortmaßnahmen & Vorbeugung

Wenn du eine Vergiftung vermutest, entferne die Katze ruhig aus dem Raum und nimm Pflanzenteile oder Fotos mit – das hilft dem Tierarzt bei der Identifikation. Ruf sofort deinen Tierarzt oder den Giftnotruf an (in Deutschland z.B. Giftnotruf Berlin 030/19240) und beschreibe Zeitpunkt, Pflanze und Menge.

Versuche nicht auf eigene Faust Erbrechen auszulösen oder Hausmittel zu geben, ohne Rücksprache mit Profis. Manche Maßnahmen verschlimmern die Lage.

Vorbeugen ist einfacher als retten: Stell giftige Pflanzen hoch oder ganz aus dem Haus. Hängende Töpfe, stabile Regale und geschlossene Fensterbänke helfen. Lagere CBD-, HHC- oder andere Produkte verschlossen, denn viele Präparate enthalten Spuren von THC oder süße Zusätze.

Ersetze gefährliche Pflanzen durch sichere Alternativen: Katzengras, Katzenminze (Nepeta) und die Grünlilie (Spider Plant) sind meist unproblematisch und bieten deiner Katze Beschäftigung.

Speichere Notfallkontakte im Handy, kontrolliere regelmäßig Zimmerpflanzen und beobachte deine Katze nach einem Vorfall genau: Auffällige Müdigkeit, Zittern, Anfälle, starkes Erbrechen oder Atembeschwerden sind Notfälle. Sofort handeln kann Leben retten.

Kontrolliere dein Zuhause heute: Sind Lilien oder Oleander erreichbar? Wo liegen deine CBD- oder Cannabisprodukte? Kleine Veränderungen schützen deine Katze zuverlässig.

Ist Wermut für Menschen giftig? – Wissenswertes über die Toxizität von Artemisia absinthium
Ferdinand Meyer 24 Dezember 2023 0 Kommentare

Hey, ich habe mich letztens gefragt, ob Wermut eigentlich giftig für uns Menschen ist. Das ist eine ziemlich interessante Frage, oder? Also habe ich mich hingesetzt und einiges darüber gelesen. Dabei habe ich einige spannende Fakten über Artemisia absinthium, so der wissenschaftliche Name von Wermut, und sein toxikologisches Potential für uns Menschen herausgefunden. Ich möchte euch in meinen Artikel einladen, gemeinsam durch die Welt der Heil- und Giftkräuter zu streifen und herauszufinden, wie sicher der Umgang mit Wermut wirklich ist.

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