Hier findest du klare, sofort anwendbare Hinweise zur Pflanzenpflege im Garten und Indoor‑Anbau. Wir konzentrieren uns besonders auf die Veg‑Phase bei Cannabis, weil hier das Wurzel- und Blattwachstum die Grundlage für spätere Erträge legt. Kein Fachchinesisch, nur das, was wirklich hilft.
Die Veg‑Phase ist die Wachstumsphase vor der Blüte. Pflanzen brauchen jetzt mehr Stickstoff, stabile Temperaturen (20–26 °C) und ausreichend Licht. Für Cannabis gilt oft eine Beleuchtung von 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit pro Tag (18/6). LED‑Panels sind effizient, halten die Blätter kühler und lassen sich gut in der Höhe anpassen. Achte auf den Abstand zwischen Lampe und Blattspitzen: Bei LEDs meist 30–60 cm, je nach Stärke.
Substrat und pH sind wichtig. In Erde sollte der pH bei 6,0–6,8 liegen, bei Hydroponik bei 5,8–6,2. Zu hoher oder zu niedriger pH blockiert Nährstoffaufnahme, auch wenn du ausreichend düngst. Messgeräte sind günstig und sparen später Frust.
Düngen nach Bedarf: In der Veg‑Phase braucht die Pflanze mehr Stickstoff (N). Nutze einen Wachstumsdünger mit ausgeglichenem NPK, aber füttere vorsichtig. Besser öfter schwach düngen als selten sehr stark. Beobachte Blattfarbe: helle, gelbe Spitzen deuten oft auf Überdüngung hin.
Wässern richtig: Topfgewicht testen — trocken fühlen, wenn der Topf deutlich leichter ist. Staunässe vermeiden; sie führt schnell zu Wurzelfäule. Gießroutinen hängen von Topfgröße, Substrat und Temperatur ab, also nicht stur nach Uhr, sondern nach Bedarf.
Training erhöht Ertrag und Lichtausbeute. Methoden wie Topping, Low‑Stress‑Training (LST) oder das Ausbrechen von Seitentrieben sorgen für eine gleichmäßigere Kronenform. Fang früh an, damit die Pflanze sich erholen kann. Immer mit sauberen Werkzeugen arbeiten, um Infektionen zu vermeiden.
Feinde erkennen: Gelbe Flecken, klebrige Rückstände oder verfärbte Blattunterseiten sind Warnzeichen für Schädlinge oder Pilze. Natürliche Helfer wie Nützlinge oder milde Neem‑Sprays können beim frühen Befall oft helfen. Bei größeren Problemen muss man gezielter behandeln — notfalls mit professionellem Rat.
Transplantieren: Wenn Wurzeln aus dem Topf kommen oder das Wachstum stockt, umtopfen. Größere Töpfe geben mehr Luft und Reserven, aber zu große Töpfe verzögern das Austrocknen und erhöhen Schimmelrisiko. Wähle die Topfgröße passend zur Anbauphase.
Wenn du mehr Details willst, lies unseren Beitrag „Alles über Veg für Cannabis“ für tiefergehende Anleitungen. Probier Methoden in kleinen Schritten, beobachte genau und passe an — so wächst gesundes Pflanzenmaterial und du sparst Zeit und Nerven.
Hi, ich bin ein leidenschaftlicher Cannabis-Gärtner und möchte Dir heute erklären, was Veg für Cannabis bedeutet. Veg steht für die vegetative Phase, in der unsere Cannabispflanzen wachsen und gedeihen, aber noch keine Blüten entwickeln. In dieser Zeit ist es entscheidend, die richtigen Nährstoffe und die optimale Beleuchtung bereitzustellen. Ich werde meine besten Tipps mit Dir teilen, um sicherzustellen, dass Deine Pflanzen stark und gesund werden. Lasst uns gemeinsam das Geheimnis eines erfolgreichen vegetativen Wachstums für Cannabis enthüllen!
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