Krankheit von Höhenlage — schnell erkennen und richtig reagieren

Schon ab etwa 2.500 Metern kann die Krankheit von Höhenlage Symptome auslösen. Kopfschmerz, Übelkeit oder Schwindel sind erste Warnzeichen. Weißt du, wie du das erkennst und was sofort hilft? Hier bekommst du klare, praktische Regeln, damit ein kurzer Bergtrip nicht gefährlich wird.

Symptome, die du ernst nehmen musst

Leichte Höhenkrankheit zeigt sich oft mit Kopfschmerzen, Schlafproblemen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und allgemeiner Müdigkeit. Wenn zusätzlich starke Atemnot in Ruhe, Verwirrung, Gangunsicherheit oder Husten mit schaumigem Auswurf auftreten, kann das auf eine schwere Form hindeuten: HAPE (Höhenlungenödem) oder HACE (Höhenhirnödem). Diese Zustände sind lebensgefährlich.

Frag dich: Fühlt sich dein Kopf anders an als bei einem normalen Kater oder einfacher Erschöpfung? Kommen die Beschwerden kurz nach dem Aufstieg? Schnelle Besserung bei Abstieg ist ein Zeichen für Höhenkrankheit.

Praktische Vorbeugung und Verhaltenstipps

Steig langsam. Mehr als 300–500 Meter Schlafhöhe pro Tag über 3.000 Metern vermeiden. Baue alle 3–4 Tage einen Ruhetag ein oder bleib eine Nacht auf der gleichen Höhe.

Trink genug und iss kohlenhydratreiche, leichte Mahlzeiten. Alkohol und starkes Training am ersten Tag vermeiden. Atme ruhig und plane keine anstrengenden Gipfelversuche direkt nach einer schnellen Anreise mit großer Höhenänderung.

Bei einer Vorgeschichte mit Höhenproblemen sprich vor der Reise mit einem Arzt. Acetazolamid (Diamox) kann die Akklimatisation unterstützen, wird aber nicht für jeden empfohlen. Wenn du Medikamente nimmst oder schwanger bist, klär das vorher ab.

Ein Pulsoksymeter kann helfen, aber Werte allein sind kein Ersatz für die Symptombeobachtung. Vertraue auf dein Körpergefühl: Schlimmer werdende Symptome sind das alarmierende Signal.

Was tun, wenn die Symptome stärker werden? Sofort absteigen, auch wenn es nur 300–500 Meter sind. Ruhige, erhöhte Sauerstoffzufuhr hilft; falls verfügbar, Sauerstoff oder eine Druckkammer (portable Hyperbarik) nutzen. Schmerzmittel gegen Kopfschmerz können vorübergehend helfen, ersetzen aber nicht den Abstieg.

Bei HAPE/HACE: Keine Zeit verlieren. Sofortige medizinische Betreuung, schneller Abstieg und Sauerstoff können Leben retten. Warte nicht, bis sich die Lage verschlechtert.

Packliste kurz: warme Schichten, Sonnenschutz, ausreichend Wasser, Snacks, Basis-Medikamente, evtl. Acetazolamid nach Rücksprache und ein Plan für schnellen Abstieg oder Rettung. Informiere Mitwanderer oder Basislager über deine Route.

Höhenkrankheit ist vermeidbar, wenn du langsam aufsteigst, auf dich achtest und bei Alarmzeichen sofort handelst. So bleibt dein Bergtag sicherer und entspannter.

Kannst du krank werden von Hoch?
Lukas Hofmann 12 September 2023 0 Kommentare

Als männlicher Blogger möchte ich meine Gedanken zum Thema "Krank werden durch Höhe" teilen. Es kann diskutiert werden, dass sich die Menschen tatsächlich krank fühlen können, wenn sie sich auf extremer Höhe befinden oder drastische Höhenänderungen erleben. Dies ist oft auf Höhenkrankheit zurückzuführen, die Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel verursachen kann. Ich werde mich zum Thema vertiefen und dabei analysieren, was die Wissenschaft dazu sagt und wie man sich schützen kann.

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